Hobby für den guten Zweck eingesetzt

Auf verschiedenen Adventsmärkten verkauften Christina Wanninger, Marianne Fink, Elfriede Popp und Johanna Rosenhammer aus Michelsneukirchen selbstgefertigte Handarbeitsware. Den Erlös in Höhe von 4.000 Euro spendeten sie an die Leukämiehilfe Ostbayern.

Warum nicht aus einem Hobby heraus eine großangelegte Aktion starten und damit ein gemeinnütziges Projekt unterstützen? Das dachten sich auch Christina Wanninger, Marianne Fink, Elfriede Popp und Johanna Rosenhammer aus Michelsneukirchen: In unzähligen Stunden Freizeit strickten, häkelten, nähten und bastelten sie mit ihren Familien liebevolle nützliche Wintersachen (Mützen, Socken, Stulpen, Schals) oder weihnachtlichen Dekoschmuck. Materialkosten für Wolle, Stoffe und Bastelutensilien bestritten die Damen dabei aus eigener Tasche. "Für uns ist es eine große Freude, in Gesundheit der Weihnachtszeit entgegengehen zu können. Und eine noch größere Freude ist es dann, wenn man mit kleinen selbstgemachten Dingen anderen Freude bereitet und mit einer Spende den Menschen helfen kann, die wegen einer Krebserkrankung kein sorgenfreies Weihnachtsfest haben können", sind sich Christina Wanninger, Marianne Fink, Elfriede Popp und Johanna Rosenhammer einig.
Den Verkauf der Unikate organisierten die vier Frauen schließlich  kurz vor der Adventszeit. Verkauft wurde auf dem Kunsthandwerkermarkt Wiesenfelden, auf den Weihnachtsmärkten in Dörfling, Michelsneukirchen, Rettenbach und auf der Weihnachtsfeier der Firma Rösl in Arrach. Alle Weihnachtsmarktbetreiber unterstützten die schöne Aktion mit einem Stand oder einer Bude. Viele Interessierte gaben auch einfach nur so eine Spende, ohne Ware mitzunehmen. Der Erlös der Adventsaktion ist ein stattlicher Betrag von 4.000 Euro, den das „Handarbeits-Quartett“ am 29. Dezember 2015 an die Leukämiehilfe Ostbayern übergeben konnte. In der Spendensumme ist eine zusätzliche Spende des Gospelchors „O-Jessas“ aus einem Benefizkonzert in Rettenbach enthalten.

 

Übergaben eine Spende von 4.000 EUR und ließen sich von Prof. Dr. Reinhard Andreesen und Dr. Isolde Schäfer (l.) das geplante Patientenhaus am Modell erläutern (v.r.n.l.): Johanna Rosenhammer, Marianne Fink, Elfriede Popp und Christina Wanninger aus Michelsneukirchen.