Aktuelles Spenden

Nachlass u.a. der Leukämiehilfe zugute

Über 10.000 Euro aus dem Nachlass von Anneliese Deml durfte sich die Leukämiehilfe Ostbayern freuen

Es gibt Menschen, die ein wenig vermögend sind, und dabei die Menschen nicht vergessen, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit Bedacht wählte Anneliese Deml, Bundesbahnhauptsekretärin a. D. deshalb die Erben ihres kleinen Vermögens aus. Neben einigen entfernten Verwandten lag der Seniorin das Wohl von Krebskranken sowie von psychisch kranken menschen am Herzen. 

Johann Piendl, Vorsitzender Richter am Landgericht Regensburg, kannte Anneliese Deml aus der Nachbarschaft: „Wir kamen eines Tages ins Gespräch und die nette Dame fragte, was ich denn beruflich mache. Dies habe ich ihr dann erzählt und jahrzehntelang pflegten wir ein freundschaftliches, vertrauensvolles Verhältnis“, so Piendl. Wie der Richter erklärte, lebte die Seniorin bis zu ihrem 93. Lebensjahr selbstständig in ihrem kleinen Siedlerhaus in der Hauptstraße direkt am Park. In der Nachbarschaft war sie beliebt. Wann immer das Wetter es zuließ, sah man sie fleißig im Garten arbeiten, an dem ihr Herz hing.

Jetzt konnte der Vorsitzende Richter 10 000 Euro an die Leukämiehilfe Ostbayern überreichen. Über weitere 25 000 Euro freute sich Nadine Guggenberger vom Traumzeit e. V.

Die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. wurde mit 10 000 Euro im Testament bedacht. „Mit diesem Geld wird die Kindersprechstunde gefördert“, erklärt Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender des Vereins. In den Kinder- und Familiensprechstunden am Universitätsklinikum Regensburg sprechen Psychologen mit den „Schattenkindern“ altersentsprechend über die Krankheit sowie über ihre Ängste und Sorgen. Bei Bedarf wird gemeinsam mit einem Elternteil ein Alltagsplan entwickelt, der auch Eltern-Bedürfnissen Rechnung trägt. Zudem finden die Eltern Beratung und Unterstützung.

Danke an dieser Stelle auch an Tino Lex und die Mittelbayerische fürs Berichten!

Foto: H.C. Wagner